„Alliance to Stop Geoengineering“ vs. „Geo-Clique“

Am Freitag den 7. Oktober 2016 wurde in Zusammenarbeit mit GeoengineeringWatch.org und der Legal Alliance to Stop Geoengineering (LASG), einer internationalen Aktivistengruppe bestehend aus Rechtsanwälten und Wissenschaftler, eine Umfrage unter 1518 internationalen Klimawissenschaftler und Klima-Experten unter dem Titel „Legal Alliance to Stop Geoengineering Survey“ durchgeführt.

Die Gemeinschaft der Klimawissenschaftler behauptet immer wieder, dass sich CE-Programme lediglich in einem Stadium der Projektierung, aber nicht in Umsetzung befinden. Ebenfalls werden bereits stattgefundene Programme und Experimente (vgl. Fleming 2010 bzw. climateviewer.org) zur Klimamanipulation geleugnet oder als irrelevant abgetan. Daher wurden die Teilnehmer der GeoengineeringWatch.org und LASG Studie im Umkehrschluss gebeten die Existenz von laufenden Programmen und Experimenten öffentlich zu dementieren.

Keiner der 1518 (!) befragten Experten und Wissenschaftler wollte die Existenz von bereits durchgeführten globalen Climate-Engineering Programmen leugnen!

Das Ziel dieser Umfrage von GeoengineeringWatch.org und LASG war es, einem von der „Geo-Clique“ (Keith, Caldeira etc…. vgl. Kintisch 2010) initiierten Vorstoß entgegenzutreten, der ebenfalls mittels einer Umfrage versuchte die Existenz von „secret large-scale atmospheric programs“ (SLAP), also geheime großskalige atmosphärische Programme als Verschwörungstheorie zu deklarieren und somit eine sachliche Auseinandersetzung mit der Geschichte und der Gegenwart von Climate-Engineering-Programmen, -Experimenten und deren Folgen zu verhindern.

Mit der Veröffentlichung der Studie mit dem Titel „Quantifying expert consensus against the existence of a secret, large-scale atmospheric spraying program„, die an der University of California unter lediglich 475 Experten durchgeführt wurde, von denen letztendlich nur 77 partizipierten, wurde angestrebt die Erforschung der Existenz und der Auswirkungen von großskaligen Climate- und Geo-engineering Programmen mittels eines wissenschaftlichen Konsenses zu untergraben. Hierbei wurde unter anderem auf die ridiküle Methode einer sehr verkürzten Fotoanalyse (Auswahl von 4 Kondensstreifen-Bildern) und der Analyse von lediglich drei Material-Proben zurückgegriffen um sogenannte „Chemtrails“ zu falsifizieren. Hierbei sollten die Probanden zustimmen schon einmal einen Beweis für eine verdeckte Climate-Engineering Operation, unter Auswahl der Ihnen vorgelegten Samples, gesehen zu haben, was 99% der Antwortenden verneinten.

Hier stellt sich die Frage warum nicht eine breitere Auswahl an Samples vorgelegt wurde und z.B. Videomaterial wie folgendes komplett ignoriert wurde?

Letztlich sind diese Bestrebungen der etablierten Klimawissenschaftler nicht verwunderlich, denn selbst in der EU wird in die Tabuisierung der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit sogenannten „Verschwörungstheorien“ bereits Geld investiert. Das von der Europäischen Union finanzierte Projekt Compact („Comparative Analysis of Conspiracy Theories„), welches sich der Erforschung des „Verschwörungstheorie-Phänomens“ widmet, schreibt der Auseinandersetzung mit Verschwörungstheorien sogar erodierende Effekte in Bezug auf das Vertrauen in demokratische Institutionen und die Mainstream-Medien zu („They can erode trust in democratic institutions and the media.“ vgl cost.eu). Kein Wunder also, dass auch in der SLAP Studie bereits vor aggressiven SLAP Theoretikern gewarnt wird („SLAP activists can be aggressive“).