Projektgruppe „Zivilisationspolitik“ – Kann es eine «neue Erde» geben?

Projektgruppe "Zivilisationspolitik" - Kann es eine «neue Erde» geben?2011 ist ein Sammelband zur “Kritischen Patriarchatstheorie” erschienen, der u.a. Beiträge von Rosalie Bertell und Claudia von Werlhof enthält. “Kann es eine ‘neue Erde’ geben? Zur ‘Kritischen Patriarchatstheorie’ und der Praxis einer postpatriarchalen Zivilisation” wurde von der Projektgruppe “Zivilisationspolitik” herausgegeben und durch den Verein “Planetare Bewegung für Mutter Erde” finanziell unterstützt.

Der Band bietet die Darstellung, Anwendung und Weiterentwicklung des interdisziplinären Paradigmas der «Kritischen Patriarchatstheorie». Diese basiert auf neuen Begriffen von Patriarchat und Zivilisation sowie einer Technikkritik des Patriarchats als «alchemistischer» Utopie, die zurzeit scheitert. Der Ansatz bezieht die «Tiefenstruktur» des heutigen globalen «kapitalistischen Patriarchats» in die Analyse der laufenden Zivilisationskrise ein.

Es ist der bisher einzige Ansatz, der systematisch die Genese dieser Krise aus der kriegerisch-religiösen Logik einer «Schöpfung aus Zerstörung» erklären kann. Als «Militär-Alchemie» macht diese inzwischen auch vor dem Planeten selbst nicht halt, bleibt aber kollektiv unausgesprochen. Die Indigenen-Bewegungen und die moderne Matriarchatsforschung zeigen u. a. Wege in eine alternative Zivilisation auf.

Peter Lang, 2011
Reihe: Beiträge zur Dissidenz – Band 27
ISBN 978-3-631-60798-5 geb. (Hardcover)

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